0

Wie entferne ich „Powered by“ aus GetResponse E-Mails?

Das geht gar nicht. Ungefragt aktivierte die Firma GetResponse einen neuen Text im Footer jeder E-Mail, die ich versende.

Ich war schon drauf-und-dran mich beim Customer Support zu beschweren und nach einer Möglichkeit zu fragen, wie ich diesen Text wieder los werde.

In den Einstellungen zu dem Kontodetails entdecke ich den Punkt „Logo in der Fußzeile“. Darüber lässt sich der Hinweis im Footer entfernen.

GetResponse Footer entfernen
GetResponse Footer entfernen im Admin Panel/Kontodetails

Sogar in den Optin-E-Mails ganz zu Beginn meiner Beziehung mit dem neuen Abonnenten tauchte im Footer der E-Mail der Text auf „Powered by: https://app.getresponse.com/referral.html“.

Dabei ist ja schön und gut, dass ich sogar eine Provision bekommen würde, wenn jemand auf diesen Link klickt und den Newsletter-Service von GetResponse nutzen würde.

poweredby-Footer entfernen
Nerviger poweredby-Footer in GetResponse E-Mails

Allerdings lege ich extrem viel Wert darauf, nur eine Call-to-action und nur einen Link pro E-Mail zu verwenden. Da bei kommt mir der „Powered by“-Hinweis einfach zu sehr in die Quere.

Dieses Geschäftsgebaren hinterlässt einen sehr fahlen Beigeschmack. Ganz bewusst entschied ich mich für einen Profi-Service für mein Newsletter-Management. Mit der Aktion untergräbt die Firma GetResponse diesen Eindruck. Schade.

0

MicroConf Europe – Ein Wochenende für neue Ideen in Prag

In diesem Blog halte ich ein paar Eindrücke fest, die ich bei der Konferenz in Prag mache. Diese Seite ist vorerst Work-In-Progress …

Als Mike & Rob in ihrem Podcast „Startups For The Rest Of Us“ das erste Mal von der Idee erzählten eine Konferenz in Europa abzuhalten, wurde ich hellhörig. Unter anderem weil ich das DynamiteCircle Event in Berlin verpasste.

MicroConf Europe 2013
self-funded startups and single founders

Damit ist die Zielgruppe klar.

Erlangen-Prag – Anreise per Auto

Als schlechte Idee stellt sich mein Plan heraus mit dem Auto nach Prag zu fahren. 90 Minuten verbringe ich in Staus oder damit dem Navi irgendwie zu erklären, dass Prag zurzeit eine einzige Baustelle ist. Und dann natürlich der Begrufsverkehr, der um 16 Uhr die Verkehrsadern der Stadt lahmlegt. Das nächste Mal werde ich wirklich den Bus von Nürnberg aus nehmen. Die 19 Euro dafür sind vergleichsweise spottbillig, denkt man an die 10-Tages Autobahnvignette, für die ich alleine 17 Euro löhnen muss.

Für ein Wochenende ist der Zeitplan sehr straff

Friday, October 4th

Ab 18:30 Uhr: Welcome Gathering @ Pizza and Cafe

Da die meisten Teilnehmer bereits am Freitag anreisten, war es eine super Gelegenheit bei Pizza, Bier und Caffe ein paar Mitstreiter kennen zu lernen. Bisher ist die Bandbreite sehr groß, von Consultants, die ihr eigenes Ding starten wollen, über Unternehmer mit Startup-Ideen, die bereits sehr viel Wind in der Szene machen.

Dabei wird mir klar, dass ich bisher überhaupt kein Teil dieser Szene bin.

Von 19 Uhr bis 22 Uhr

Gelegenheit meinen Elevator-Pitch zu üben

Wer bin ich? Und was mache ich überhaupt hier?
Wie erkläre ich kurz und prägnant, wer ich bin und warum ich überhaupt hier bin? Der erste Versuch geht gnadenlos in die Hose. Ich erkläre zu viele meiner Projekte und viel zu konfuses Zeug. In Zukunft probiere ich „I’m a dj and podcaster“.

Mitbringsel aus den Gesprächen

Blog von Espree Devora savebusinesstime.com/reviews/

Saturday, October 5th

Wirklich? Die Registrierung startet um 8:30 Uhr an einem Samstag Morgen?
Naja nicht ganz, um 8:37 Uhr bin ich einer der ersten. Entgegen der Ankündigung ist es überhaupt nicht notwendig meine Registrierung vorzuweisen. Ich suche mein Namensschild heraus und bin fertig.

Wie Rob in einem der Vorträge meint, sind die Gespräche in der Lobby wirklich die Essenz dieser Konferenz. Dabei geht es gar nicht primär darum neue Geschäftsideen zu entwickeln.

Es ist diese inspirierende Mischung aus Small-Talk und Elevator Pitch, kombiniert mit der Möglichkeit ständig auf neue Leute zu treffen. Ein bisschen wie Speed-Dating, außer, dass fast nur Männer unter den Teilnehmern sind.

8:30-10am Registration
9-5 Intro

Rob Walling: ”How to 10x in 15 months“

Rob erklärt, dass er drei Phasen ausgemacht hat: Building, Learning, Scaling.

Auf der einen Seite ist es erschreckend, dass ihn Hittail mittlerweile langweilt. Bewusst wählte er GetDrip als ganz neues Projekt, weil sein Fokus von Anfang an darauf liegt, diese SaaS-Anwendung über die Umsatzgrenze von 100.000 $ pro Monat zu entwickeln. Dabei kommt es in keinem Fall wie Gier herüber. Für mich war es mehr die Erkenntnis, dass sich hinter meinen Aktivitäten von heute noch ganz andere Möglichkeiten verstecken, von denen ich jetzt besser erahnen kann, dass sie überhaupt existieren.

Mike Taber: „How to Sell Anything to Anyone“

Lunch

Andy Brice: „Notes from the Trenches: 8 years of Software Marketing Experiments“

Adii Pienaar: „How To Build Any Startups With Zero Budget“

Bisher der inspirierenste Vortrag der Konferenz. Gleichzeitig erschreckend, wie sehr erfolgreiche Online-Geschäftsleute auf die Zahlen gucken. Sein Vorgänger-Projekt WooThemes würde wohl niemand in der Online-Welt als Fehler bezeichnen.

Trotzdem beschreibt Adii das Unternehmen als teilweise gescheitert, weil er mit dem Wachstum und dem Potenzial unzufrieden ist. Dabei kommen Metriken ins Spiel, die ich bisher noch gar nicht messen kann, wie Churn-Rate.

Quintessenz des Tages

Wir sind alle wie große Kinder, die es lieben mit Zahlen zu spielen. Damit kann ich mich identifizieren. Es geht darum, etwas zu bauen. Zuzusehen, wie Leute das Zeug zu benutzen. Zu messen und Schlüsse daraus zu ziehen, um den Spielturm höher zu bauen.

Bei fast allen Vortragenden geht es mir gegen den Keks, dass sie sich so sehr an den Folien festhalten. Es sind diese typischen Slides auf denen mehr Text steht, als die Speaker als Notizen benötigen. Einzig Adii hat bessere Folien, allerdings begeht er den Fehler, zu sehr darauf zu vertrauen, dass die Leute sein Zeug auch Lesen. Dabei gibt er seine Publikum kaum Zeit seine Zitate zu verstehen. Auf mich wirkt es so, dass er seine Zahlen als Selbstverständlichkeit betrachtet. Klar, sie stammen aus seinem Unternehmen. Aber für mich sind sie neu.

Bei wieder vielen Vorträgen werde ich eines besseren belehrt, dass die Basis-Regeln für gute Vorträge keine Selbstverständlichkeit sind. Dabei hätten alle Redner locker das Potenzial ihrem Publikum eine Geschichte zu erzählen. Zum Beispiel, wenn Rob Walling die Story erzählt, dass er extreme Zweifel hatte, ob er Hittail kaufen soll, oder nicht. An das zitierte Gespräch, das er mit seiner Frau führte, werde ich mich auch in einem Jahr noch erinnern.

Du musst mir jetzt natürlich nicht glauben, dass es als Redner besser ist Geschichten zu erzählen als mir die harten Fakten auf 78 Folien in 45 Minuten um die Ohren zu hauen. Mit meiner Meinung fühle ich mich zum Glück nicht alleine. Mitch Joel interviewte neulich Peter Coughter im Podcast „Six Pixels Of Separation“. Die beiden sprechen mir aus der Seele, wenn sie über gute Vortragstechnik sprechen.

7:30 – 11 pm
Party im Propaganda Pub

Mitbringsel aus den Gesprächen

 

Sunday, October 6th

9-5

Peldi Guilizzoni: ”The Tools We’ve Used to Grow From Zero to Seven Figures”
Teardowns
Dave Collins: „SEO Demystified: Practical Techniques That Produce Astonishing Results“
Lunch
Sherry Walling: „Don’t Burn-up in the Launch: Staying Emotionally and Relationally Healthy While Launching Your Startup“
Teardowns
Dan & Ian: „What Operating System Powers Your Business“
Patrick McKenzie: „Building Things To Help Sell The Things You Build“

Nebenbei bemerkt

Bevor ich diese Seite im Blog anlegte, prüfte ich natürlich welche Keywords sich am besten eigenen würde. Das Ergebnis: nicht viele, bis gar keine.

Keyword Ideen für "Microconf" mit Longtailpro
Keyword Ideen für „Microconf“ mit Longtailpro

Tatsächlich hing Longtailpro in einer Endlosschleife fest, weil Google gar keine relevanten Suchbegriffe vorschlug.

So klein und fein ist diese Konferenz aus Online-Business-Freaks also, die sich in Prag versammelt haben 😉

 

0

Heute ist Freitag, der Dreizehnte

13. am Freitag
Freitag, der Dreizehnte

Die Zahl 13 hat für mich keine besondere Bedeutung. Außer, dass ich mich an die alte Buchdruckerregel und Duden-Empfehlung halte Zahlen bis Zwölf auszuschreiben.

Dennoch ranken sich um die 13 ganz viele Mythen und ein Aberglaube, dass es eine Unglückszahl sei. Doch woher stammt diese urbane Legende?

Denn ich bin mir sicher, dass Filme wie „Freitag, der 13.“ die ursprünglichen Tendenzen in der Gesellschaft nur aufgegriffen haben. Im Laufe der Zeit verselbstständigt sich die negative Konnotation.

Der 13. Freitag als Vermarktungs-Argument

Film 13 Jason

Im 80er-Horrorfilm „Friday the 13th“ erzählt Regisseur Sean S. Cunningham die Geschichte um die Rache des Jason Voorhees.

Am Crystal Lake bereiten sich Jugendliche als Betreuer für das Sommercamp vor. Sie bewohnen Kabine 13 (erster Hinweis). Nun, was sie noch nicht wissen – und sie hören auch nicht auf einen weisen, alten Mann – ist die Tragödie, die sich dort Ende der 1950er Jahre abgespielt hat. Damals ertrank ein Junge namens Jason Voorhees, weil seine Betreuer nicht aufgepasst haben.

Nun kehrt er an seinem Geburtstag, einem Freitag, den 13. (zweiter Hinweis) zurück, um sich zu rächen. In wilder Rage schlachtet er die Gruppe mit seiner Machete ab.

Weitere 30 Jahre später wurde der Film im Jahr 2009 neu aufgelegt und wieder treibt Jason sein Unwesen. Gleichzeitig zementiert dieses Mal Regisseur Marcus Nispel den Dreizehnten als Unglückstag.

Ein anderes Beispiel ist die Ur-Angst der Menschen vor Haien. Wer hatte in seinem Leben schon mal Kontakt zu einem Hai in freier Wildbahn? Es musste erst ein Film wie „Der weiße Hai“ erscheinen, der die Angst aufgreift, extrem verstärkt und ein großes Publikum damit beeinflusst.

Dreizehn als Glückszahl

In keiner der vielen Online-Quellen fand ich einen Hinweis auf den Ursprung der Dreizehn als Unglückszahl. Was mir besonders fehlt, sind empirische Belege, dass zum Beispiel in 13. Stockwerken besonders viele Menschen verunglücken, Feuer ausbrechen oder Unglücke passieren. Wo bleibt der statistisch signifikante Beweis dafür?

Wie kann es dann sein, dass die 13 in anderen Ländern, wie Italien als Glückszahl gilt. Da dem so ist, würde ich die Kirche als Verursacher des Aberglaubens ausschließen.

Die 13 als Medieninhalt

Das ganz einfache Spiel im Radio für mehr Zuhörerbindung ist: Lass die Leute anrufen und ihre Geschichte erzählen. Nutzer-generierte Inhalte in einem Audio-Medium. Für mich ein Klassiker und sinnloser Minutenfüller. Aber – wie gesagt – sehr gut für die Hörer-Bindung. Warte es ab, bis zum nächsten Freitag, den Dreizehnten; schalte das Radio auf einem beliebigen CHR-Sender ein. Und staune.

… Und nächsten Donnerstag widme ich mich der Frage, was zu tun ist, wenn eine schwarze Katze von Links nach Rechts über meinen Weg läuft oder ich einen Spiegel zerbreche. In diesem Sinne wünsche ich dir für den Dreizehnten Tag des Monats, heute ganz besonders Viel Glück sowie Hals-und-Beinbruch.

0

Brain Freeze

Kennst du dieses Gefühl, dass du ein Ziehen im Kopf bekommst, wenn du zu viel kalten Sachen wie Eiscreme ist?

Es fühlt sich an wie Kopfschmerzen, die im Anflug sind. Im Deutschen gibt es kein Wort dafür. Im Englischen wird das Gefühl „Brain Freeze“ genannt. Eine sehr passende Beschreibung, besser als Kältekopfschmerz oder „Hirnfrost“.

Dr. VielKleinvieh findet heraus, dass diese Gefühl nur jeder dritte Mensch kennt. Über die genauen Ursachen sind sich die Mediziner noch uneinig. Die einleuchtenste Erklärung ist:

  1. die kalten Speisen kühlen den oberen Gaumen extrem ab.
  2. Das wertet das Gehirn als Gefahr.
  3. Die Blutgefäße im Gehirn weiten sich, um das Gehirn vor der Kälte zu schützen.
  4. Dadurch erhöht sich der Druck im Gehirn und dies spüre ich als stechenden Kopfschmerz.

Den nächsten Eisbecher sollte ich also nicht so gierig verschlingen … Oh, du fröhliche Sommerzeit.

0

Happy Birthday mein liebes vielKleinvieh

Wow, mein Baby ist nun bereits ein Jahr alt.

Domain angemeldet am 9. Juli 2012
Domain angemeldet am 9. Juli 2012

Kurz nach der Geburt schrieb ich auf diesen Seiten wie verrückt. Mindestens jeden zweiten Tag einen Blogpost. Ich war „pumped“ von der Idee:

In den folgenden drei Lebensmonaten August, September, Oktober war ich abgelenkt und nicht konsequent. Ich habe dich vernachlässigt.

Das änderte sich erst im November, als ich wieder mehr schrieb. Und im Dezember 2012 erlegte ich mir selbst die Verpflichtung auf, jeden Freitag etwas zu veröffentlichen.

Manchmal musste ich mich zwingen zu Schreiben und die Worte liefen oft nicht aus meinen Fingern in die Tastatur. Aber meist hatte ich im Verlauf der Woche bereits eine Idee oder zumindest eine vage Idee, worüber ich schreiben könnte.

Jeden Freitag, spätestens um 23:59 Uhr muss der Blogpost online gehen. Wie gesagt, dazu habe ich mich selbst verpflichtet.

Es macht Spaß, immer mehr Spaß.

Natürlich ist das meiste Zeug aus dem Zusammenhang meines Lebens gerissen. Für dich als wehrten Leser sind meine Gedankensprünge bestimmt schwer nachvollziehbar.
Das merke ich deutlich an den Zugriffszahlen.

Besuchszahlen Vielkleinvieh
Besuchszahlen Vielkleinvieh, Piwik Auswertung für 2012 bis 2013

Der Hockey-Stick-Effekt ist dabei erst am Anfang. Hoffe ich zumindest nach den obigen Zugriffszahlen.

Absichtlich betreibe ich für diese Seiten keinerlei Suchmaschinen-Optimierung. Mein Baby sollst du auch so in den unendlichen Weiten des Internets finden.

  • Ein bis 15 Leser am Tag. Wow, ich sage danke für dein Interesse – auch im Namen meines Babys – das noch nicht sprechen kann.
  • Über 152 Longtail Keywords schickt Google Leser auf diesen Blog
  • 476 Leser in einem Jahr, die mindestens einen Blogpost von mir gelesen haben. Gedanken, die sonst nur in meinem Kopf bestehen würden, fanden ihren Weg zu einem elektronischen Text.

Alles Gute, kleine Webseite, du wächst mir immer mehr ans Herz.

0

Umgehen! Das 50 MB Limit auf dem iPhone für Podcasts und Apps

Die 50 MB Grenze bei Downloads von Apps aus dem App-Store oder Podcast-Episoden lässt sich nur mit einem Trick umgehen. Und der nervt ganz gewaltig.

Bei Mobilfunk-Verbindungen erscheint bei dem Versuch eine große Datei herunterzuladen, der Hinweis „Item Over 50 MB … Connect to a Wi-Fi network or use iTunes on your computer …“

50 MB Download Limit, Beispiel Podcasts
50 MB Download Limit

Man würde also eine Wifi-Verbindung benötigen. Ansonsten sei der Download unmöglich. Bis iOS 5 war das Limit sogar auf 20 MB beschränkt.

Das Merkwürdige ist nun, dass ich den Podcast über die gleiche Mobilfunkverbindung streamen kann. Die Anzahl der Bits die über „die Leitung“ gehen sind also identisch.

Allerdings funktionieren 3G-Verbindungen in Nürnbergs U-Bahnen meist nicht so gut. Also bin ich wieder gezwungen die Podcast-Episoden über eine WLAN/Wifi-Verbindung vorzubereiten. Willkommen in der mobil-digitalen Steinzeit.

Persönlicher Hotspot auf dem iPhone 4

Ein „Personal Hotspot“ ist für mich die einzige Möglichkeit auch unterwegs an große Dateien heranzukommen.

Dieser Trick ist so umständlich, wie einfach. Auf dem iPhone schalte ich den Personal Hotspot ein, das funktioniert, weil Tethering bei mir möglich ist. Über diese WLAN-Verbindung habe ich dann mit meinem Macbook eine unbeschränkte Internet-Verbindung. Darüber kann ich per iTunes größere Podcasts oder Apps herunterladen.

Das 50 MB Limit ist aufgehoben, weil iTunes glaubt, ich habe eine WiFi-Verbindung.
Was ein Schwachsinn!

Noch abstruser: Tethering über Bluetooth, zurück über Internet Sharing

Mit einer USB-Verbindung wäre auch noch ein anderer Weg denkbar.
Schalte WLAN im iPhone aus. Verbinde den Personal Hotspot des iPhones über Bluetooth oder mit einem USB-Kabel mit dem Rechner. Sobald der Computer eine Internet-Verbindung hat, aktiviere Internet Sharing auf dem Mac.

Dann muss du WLAN am Handy aktivieren und über diese WLAN-Verbindung sind ebenfalls alle Downloads möglich. Verwirrend? Genau, deshalb nutze ich dieses hin-und-her-geschalte nicht.

Warum keine Systemeinstellungen, in der ich mein Limit selbst festlegen kann?

Direkt würde sich das 50 MB Limit nur per Jailbreak lösen lassen.

Ich frage mich nur, warum gibt es nicht einfach eine Option in den Systemeinstellungen, in der  ich mein persönliche maximale Dateigröße einstellen kann.

Absichtlich habe ich das 5 GB Paket bei Vodafone gebucht. Meine Mobilität möchte ich mit mobilen Datenreisen ohne Limit genießen. Es wäre kein Problem eine 50 MB Datei herunter zu laden.

Mich muss also niemand vor zu hohem Übertragungsvolumen schützen und eine 50 MB Grenze einbauen, die sich nicht umgehen lässt.

0

Erbe ausschlagen – Die Frist läuft ab dem Todestag

Automatisch trete ich das Erbe meiner Eltern an, wenn ich es nicht ausdrücklich vor einem Notar oder besser bei Gericht ablehne.

Das erklärte mir die Justizangestellte des Amtsgerichts.

Dabei beginne die sechswöchige Frist bereits mit dem Todestag des Elternteils. Wobei das Nachlassgericht davon ausgehe, dass der Tod von nahen Angehörigen den Kindern sofort bekannt sei.

Bisher dachte ich immer so etwas wie eine stillschweigende Zustimmung gibt es im deutschen Rechtssystem nur bei Vollkaufleuten. Irrtum! Man lernt halt nie aus.

Erbe ausschlagen kostet Geld

Die Kosten richten sich nach dem zu erwartenden Restbetrag des Erbes. Und viel extremer, auch nach der Höhe der Schulden. Also ich möchte nicht in die Situation geraten, dass ich das Erbe ablehne, wenn mir jemand 500.000 Euro Schulden hinterlassen würde.

Für den ganzen Ablauf und die juristische Rennerei gibt es zwar keine Formular, aber immerhin ein Merkblatt

Erbschaft ausschlagen
Erbschaft ausschlagen, Merkblatt des Nachlassgerichts
14

Sind Feuerkäfer gar gefährlich?

Erst das zweite oder dritte Jahr in Folge fallen mir die roten Käfer auf. Sie krabbeln in Scharen über den Boden, Bäume herauf oder verstecken sich zwischen Steinen und der Erde.

Doch woher kommen diese posierlichen Tierchen? Früher fielen sie mir nie auf. Sind sie nicht auch Kleinvieh? Also widme ich Ihnen einen eigenen Eintrag.

Feuerkäfer mit zwei Punkten
Feuerkäfer, Nützlinge im Garten und der Natur

Mit meinem Biologie-2.0-Wissen finde ich schnell heraus, dass es in Mitteleuropa drei Arten von Feuerkäfern gibt.

Angeblich werden zwei weitere Punkte sichtbar, wenn sie die Flüge aufspannen. Das konnte ich allerdings nicht prüfen. Und: sie können doch fliegen!

Feuerkäfer läuft Stein hinunter, mit Samen
Feuerkäfer läuft Stein hinunter, mit Samen

Feuerkäfer nicht bekämpfen

Bekämpfen sollte man sie nicht, da sie sich hauptsächlich von Honigtau der Blattläuse ernähren sowie von Planzenresten, die sie allerdings nur selten fressen.

Und dann sind sie faul, was ihnen allerdings den Status als Nutztier einbringt. Denn Feuerkäfer nutzen für ihren Nachwuchs die Gänge unter der Rinde, die andere Käfer wie der Borkenkäfer gebohrt haben. Dort fressen Feuerkäfer-Larven die Borkenkäfer-Larven.

Somit retten Feuerkäfer den Wald 😉

Zwei Feuerkäfer, zwischen Blättern und Gras, auf einem Stein
Zwei Feuerkäfer, zwischen Blättern und Gras, auf einem Stein

Zwischen dem herbstlichen Blätterwald

Im Herbst sieht es fast so aus, als ob die roten Käfer erneut aktiver werden. In einem Park in Gostenhof fielen mir zwischen dem ersten Herbstlaub vereinzelte Feuerkäfer auf.

Im Boden Überwintern die ausgewachsenen Tiere. Bis also nächstes Jahr im März das gleiche Spiel losgehen wird.

Wen stören die kleinen Insekten, selbst wenn sie in großen Gruppen auftreten? Falls du nicht willst, dass dein Garten vor Feuerkäfern wimmelt, dann helfen zwei einfache Maßnahmen:

  1. Mache deinen Garten feuchter, weil es Feuerkäfer vor allem an trockene, sonnige und warme Plätze zieht.
  2. Reisse alle Malven-Gewächse wie Hibiskus und Linden aus dem Garten. Auf diese Pflanzenarten stehen die Käfer ganz besonders.

Jetzt aber mal ehrlich: so viel Stress wegen ein paar Käfer, die sogar nützlich sind. Bitte tue mir keinen Gefallen und verwende kein Gift. Denn ins Haus und die Wohnungen verirren sich die Käfer sowieso selten.

Feuerkäfer läuft kopfüber einen Stein hinunter
Feuerkäfer läuft kopfüber einen Stein hinunter

Zusätzliche Bildquelle: http://www.flickr.com/photos/cgommel/134892826/

0

20 Minuten gewinnen, jeden Tag, mit E-Mail-Regeln

Mein Leben hatte ich entmüllt, von allen unnötigen Kommunikationsmitteln, von unnötigen Nachrichten, die meine Aufmerksamkeit beanspruchen:

  • Kein Fernseher,
  • keine Nachrichten-Sendungen,
  • keine Radio-Dauerberieselung,
  • keine E-Mails auf dem Handy,
  • außerdem lese ich nur noch ausgewählte Zeitungsartikel.

Die Informationsdiät von Tim Ferriss trieb ich soweit auf die Spitze, dass ich wichtige E-Mails übersah. Aber es war ok. Ich musste nur lernen, die fehlenden Informationen Just-in-time nachzuholen; also in dem Moment wenn ich merkte, dass mir eine wichtige Info fehlte.

Unterschätzter Teil meiner Informationsdiät

Vorletzte Woche entdeckte ich die Macht meine E-Mail-Inbox automatisch von den ganzen Newslettern zu bereinigen. Einfach über „Mail -> Einstellungen -> Tab Regeln“ auswählen, dort eine Regel hinzufügen und die zuletzt ausgewählte E-Mail wird automatisch als Grundlage für die neue Regel verwendet.

Regeln in Apple Mail anlegen
Regeln in Apple Mail anlegen

Unglaublich, dass ich die Jahre zuvor jeden Tag bestimmt 20 Minuten damit verbrachte sinnlose Werbe-E-Mails in spezielle Postfächer einzusortieren. Das erledigt jetzt ein Automat für mich.

In den folgenden drei Wochen fühlte mich frei und unabhängig. Einen weiteren Baustein meiner Zeit hatte ich zurückgewonnen.

Doch jetzt meldet sich das Handy zurück: mit iMessages und Telefonaten im Minutentakt. Ich liebe es zu telefonieren und fernen Menschen nah zu sein. Aber stundenlang? Bleibt meine zeitliche Freiheit schon wieder auf der Strecke …

Ja, ich habe ein schlechtes Gewissen, denn schon wieder muss ich mein geliebtes Kleinvieh vernachlässigen. Aber manchmal passieren Dinge im Leben, die die Perspektive auf den Kopf stellen und Prioritäten neu setzen.

0
1 2 3 4 7