Rund 5 bis 20 Mikrogramm Vitamin D benötigt der menschliche Körper pro Tag.

Seit langer Zeit ist bekannt, dass Vitamin D Mangel mit-verantwortlich ist für Rachitis bei Kindern und Osteoporose bei Erwachsenen.
Mehr als 50 % der Bevölkerung in Deutschland leidet an Vitamin-D-Mangel, unter Rentnern steigt der Anteil sogar auf Drei-Viertel. Um die Vitamin-D-Versorgung der Deutschen steht es also extrem schlecht.

Insbesondere da ein Mangel an Vitamin D die gleichen gesundheitlichen Folgen haben kann wie Rauchen und Übergewicht.
Zunehmend setzen Ärzte auf die vorbeugende Wirkung von Vitamin D gegen Krankheiten wie Depressionen, Herzinfarkt, Schlaganfall, Bluthochdruck, Diabetes, Arthritis und sogar Krebs. Immer neue Studien belegen, dass Vitamin-D-Präparate auch davor schützen können.

Wenige Minuten Sonnenlicht würden ausreichen, damit der Körper das notwendige Vitamin-D selbst produziert. Im Büro-Alltag kommen die Menschen allerdings nicht mehr genug an die frische Luft. Dabei wäre die notendige UVB-Strahlendosis selbst für hellhäutige Nord-Europäer absolut bedenkenlos zu vertragen.

Über die Haut können wir Vitamin D selbst produzieren. Allerdings fehlen in den Wintermonaten die UVB-Strahlen der Sonne, zumindest in der nördlichen Hemisphäre. Deshalb empfehlen Ärzte auch in den Wintermonaten sehr viel an die frische Luft zu gehen.

Dabei soll möglichst viel Hautfläche den Sonnenstrahlen ausgesetzt sein. Also das Gegenteil von Einmummeln mit Schal und Handschuhen.

Vitamin D ist wichtig für das Immunsystem sowie für die Knochen und gesunde Zähne.

Vitamin D ist eine Hormonvorstufe, eigentlich ist das Vitamin D3 für den Körper so wichtig. Die Strukturen überstehen bis zu 180° C hohe Temperaturen.

Der Zusammenhang mit Osteoporose

Bekommt der Körper zu wenig Vitamin D, wird Kalzium schlechter verwertet. Dadurch kann insbesondere dauerhafter Mangel an Vitamin D dazu führen, dass die Knochen weniger belastbar werden.

Das Wissen aus dem vorletzten Jahrhundert scheint etwas in Vergessenheit geraten zu sein.
Denn wer musste Lebertran wirklich selbst als Kind zu sich nehmen. Dabei ist es nur logisch, dass unsere Vorfahren diesen Zusammenhang bereits entdeckt haben. Fischöle wie Lebertran enthält sehr viel mehr Vitamin D als alle anderen Nahrungsmittel. Allerdings stellt die Erziehung der meisten Menschen dieses Lebensmittel ins Abseits.

Austern

Hering oder Lachs

Milch
Ungefähr 400 Milliliter Milch pro Tag reichen aus, um den Vitamin D Bedarf zu decken.

Champignons
250 Gramm decken den täglichen Bedarf.

Eier

Schmelzkäse
150 Gramm Schmelzkäse enthalten ca. 5 Mikrogramm Vitamin D.

Käse
ca. 400 Gramm Hartkäse

Butter
ca. 280 Gramm Butter

Joghurt
2,5 Kilo Joghurt

Werte fraglich
Aal: 13 Mikrogramm/100 Gramm
Hering: 31 Mikrogramm/100 Gramm
Lachs: 16 Mikrogramm/100 Gramm
Ei: 2,4 Mikrogramm/100 Gramm
Steinpilze: 3,1 Mikrogramm/100 Gramm
Champignons: 1,9 Mikrogramm/100 Gramm

Überdosierung
Schädigt die Nieren und die Knochen

Auf dieser Webseite beschreiben wir den aktuellen Stand der Diskussion. Bitte beachten Sie, dass wir keine medizinische Empfehlung aussprechen. Bevor Sie Nahrungsergänzungsmittel kaufen, sollten Sie sich unbedingt Ihren Hausarzt befragen, ob hoch dosierte Vitamin-Präperate sinnvoll sind.

Ursache von Vitamin-D-Mangel

Der tägliche Bedarf an Vitamin D liegt bei einem gesunden Menschen bei um die 1.000 bis 2.000 I.E., wobei I.E für internationale Einheit pro Tag steht.

In den letzten Jahren hat sich der Lebenswandel von vielen Menschen jedoch stark verändert, so dass ein Mangel an Vitamin D immer häufiger festgestellt wird.

Die Hauptursache: zu wenig Zeit im Freien

Hauptursache für den Mangel ist, dass wir uns immer länger nur in Räumen aufhalten, beispielsweise aufgrund von Büroarbeitsplätzen und unsere Ernährung meist sehr einseitig gestalten.

Ein Vitamin D Mangel kann meist nur sehr schwer festgestellt werden. Die ersten Anzeichen für einen Mangel können Konzentrationsprobleme und Müdigkeit sein.

In schwerwiegenden Fällen kann sich der Mangel auch durch eine Rachitis äußern, insbesondere bei Kindern. Ursache dafür ist, dass der Knochenaufbau und das Wachstum des Kindes dadurch stark gestört werden können.

Weitere Ursachen, die bei ihnen auftreten können, wenn sie einen Mangel haben, sind Schlafstörungen, Verstimmungen, Nervosität, und Gereiztheit. Oftmals reagiert man in gewohnten Situationen plötzlich besonders gereizt oder unruhig.

Eine Diagnose kann auch anhand der Fingernägel gestellt werden, da diese bei einem Vitamin D Mangel schneller brechen, oder es befinden sich weiße Flecken im Fingernagelinneren.

Viele Betroffene haben starke Kopfschmerzen und verändern ihr Verhalten gegenüber Bekannten und Freunden. Das können die ersten Anzeichen sein, die bei einem Mangel auftreten.

Symptome bei Vitamin-D-Mangel

Wenn man unter einen Vitamin-D-Mangel leidet, kann das ganz unterschiedliche Folgen für den Betreffenden haben.

Ein Vitamin-D-Mangel, welcher durch eine ungesunde und mangelhafte Ernährung hervorgerufen wird, wird durch verschiedene Symptome ersichtlich und kann damit am Erkrankten durch einen Arzt festgestellt werden.

Diagnose

Will man einen Mangel an Vitamin D am eigenen Körper diagnostizieren lassen, dann sollte man am besten einer Untersuchung des eigenen Bluts veranlassen. Den Bluttest kann man entweder beim Arzt machen lassen oder auch selbst erledigen.

Wenn man das eigene Blut testen will, um herauszufinden, ob man an einem Vitamin-D-Mangel leidet, kann man spezielle Test-Kits kaufen. Durch diese kann die Testperson den Bluttest auch problemlos zu Hause durchführen und so feststellen, ob dieser Vitamin-D im Blut fehlt und damit ein Mangel vorliegt.

Doch nicht jeder möchte das eigene Blut testen lassen oder kommt dazu. In diesen Fällen kann man den Vitamin-D-Mangel auch durch äußerlich erkennbare Symptome diagnostizieren und anschließend Maßnahmen dagegen ergreifen.

Symptome

Für einen Mangel an Vitamin D im Körper sprechen unter anderem diese Symptome:

  • Häufige Grippe/Atemwegs-Erkrankung
  • Muskelschwäche
  • Schuppenflechte
  • chronisches Nierenleiden
  • Verdacht auf Zusammenhang mit Diabetes
  • Asthma-Erkrankung
  • Parodontose
  • Bluthochdruck
  • Depression/Schizophrenie

Besitzen Sie einen Mangel an Vitamin-D, dann kann es sein, dass Sie häufiger an einer Grippe erkranken als andere. Vitamin D mindert das Risiko für Erkrankungen der Atemwege und schützt uns damit vor einer Grippewelle.

Ein weiteres Symptom, dass sich bei einem Vitamin-D-Mangel zeigt, ist die Muskelschwäche. Ist nicht genügend Vitamin D im Körper, kann die Skelettmuskulatur nicht richtig und effektiv arbeiten. Für diesen Vorgang benötigt der Mensch genügend Vitamin D an den Vitamin-D-Rezeptoren, da diese für den Aufbau der Muskulatur relevant sind.

Viele Menschen, die zu wenig Vitamin zu sich nehmen, leiden auch häufig an einer Schuppenflechte. Vitamin D verhindert Schuppenflechte und wird auch während dieser Erkrankung dem Erkrankten verschrieben. Das jeweilige Medikament, welches hier verschrieben wird, enthält synthetisches Vitamin-D-Analoga.

Neben der Schuppenflechte wird außerdem ein chronisches Nierenleiden als Symptom für einen Vitamin-D-Mangel definiert. Besitzt ein Mensch ein schon fortgeschrittenes Nierenleiden, dann kann dieser Patient nicht Vitamin D als aktive Form bilden. Um wieder vollkommen zu genesen, muss der jeweilige Patient Vitamin D aufnehmen.

Ein weiteres Anzeichen für einen Mangel an Vitamin D ist die Erkrankung Diabetes. Viele Diabetiker besitzen zu wenig Vitamin D im Blut bzw. nehmen das Vitamin in nur geringen Mengen auf. Hätten diese Vitamin D regelmäßig vor ihrer Erkrankung aufgenommen, wären diese wahrscheinlich nie Diabetiker geworden.

Ein Vitamin-D-Mangel kann sich auch in einer Asthma-Erkrankung äußern. Viele Asthmatiker leiden schon länger an einem Vitamin-D-Mangel und wussten dies gar nicht. Diesen wird ein Präparat, welches Vitamin D enthält, verschrieben, damit die problematischen Asthmaanfälle geringfügiger ausfallen oder gar nicht mehr auftreten. Hierzu wird ein Ergänzungsmittel, welches das Vitamin D als 1.200 IE Vitamin D beinhaltet, den Asthmapatienten verschrieben.

Menschen, die einen Mangel an Vitamin D besitzen, leiden auch meist an einer Parodontose. Diese Erkrankung wird als chronische Zahnfleischerkrankung definiert und kann nur durch eine erhöhte Einnahme von dem Vitamin D genesen.

Durch die Einnahme von diesem Vitamin können die Patienten wieder die wichtigen Stoffe Cathelicidine und Defensine bilden. Diese töten Bakterien im Mund ab, wodurch das Zahnfleisch nicht weiter angegriffen wird.

Patienten mit Vitamin-D-Mangel sind häufig auch von einer Herz-Kreislauf-Erkrankung betroffen. Besitzt man einen Mangel an Vitamin D, ist auch das Risiko für Bluthochdruck höher.

Eine Depression oder Schizophrenie können zudem für einen Mangel an Vitamin D sprechen. Vitamin-D-Rezeptoren sind sehr bedeutsam für die Versorgung des Gehirns. Bei einer Unterversorgung des Gehirns können die erwähnten Erkrankungen auftreten.

Krebskranke besitzen außerdem häufig einen Mangel an Vitamin-D. Dieser Aspekt wurde in einer Studie mit Brustkrebserkrankten festgestellt. Daher wird Vitamin-D häufig verschiedenen Krebskranken verschrieben, um so das Tumorwachstum stark zu reduzieren.

Folgen von Vitamin-D-Mangel

Generell wird zwischen zwei Folgen von Vitamin D-Mangel unterschieden. Zum einen die Überdosierung und zum anderen die Unterversorgung, die viele Folgeerscheinungen nach sich ziehen kann.

Die Folgeerkrankungen, die durch einen Vitamin D-Mangel entstehen können, werden leider oftmals unterschätzt. Ein Mangel sprich eine Unterversorgung kann den Körper langfristig schädigen.

So kann ein sehr starker Mangel nicht nur Infektionskrankheiten, Frakturen oder Organschädigungen hervorrufen, sondern auch zahlreiche Krebskrankheiten begünstigen.

Vitamin-D-Quellen

Vitamin D wird vom Körper über UV-Licht, überwiegend in Form von Sonne, oder über die Nahrung aufgenommen. Um ihren Bedarf an Vitamin-D zu decken, benötigen wir nur etwa 2 bis 3 Stunden Sonne pro Tag.

In folgenden Nahrungsmitteln ist Vitamin D beispielsweise enthalten: Eier, Käse, Lachs, Heringe oder Sardinen. Vitamin-D kann aber auch durch Nahrungsergänzungsmittel zu sich genommen werden.

Mögliche Folgen bei Vitamin-D-Mangel

Doch die Folgen eines Vitamin-D-Mangels sollten Sie nicht unterschätzen, denn ein Mangel wirkt sich nicht nur auf die Knochengesundheit aus. Ein Mangel an Vitamin-D schwächt so zum Beispiel unser Immunsystem, was wiederum dazu führt, dass wir schneller an Erkältungskrankheiten erkranken können oder sogar Tuberkulose wieder zur Gefahr wird.

Betroffene leiden so auch immer häufiger an Dickdarmkrebs, Nierenkrebs oder Brustkrebs. Auch Erkrankungen wie Parkinson oder Demenz können durch einen Mangel begünstigt werden.

Wer sein Osteoporose, Schlaganfall oder Herzinfarktrisiko senken möchte, der sollte auf eine ausreichende Zufuhr von Vitamin-D achten.
Schwangere Frauen, die an einem Mangel leiden, haben außerdem ein erhöhtes Risiko an Parodontose zu erkranken. Inwiefern der Mangel für diese Erkrankungen verantwortlich ist, konnte bislang noch nicht ganz geklärt werden.